Mykotherapie

Heilen mit Pilzen

 

Viele kennen Pilze nur als Speisepilze. Weniger bekannt ist, dass viele Speisepilze auch als Heilpilze eingesetzt werden können.

Die heilende Wirkung von Pilzen hat eine lange Tradition. Sie werden seit über 4000 Jahren in China (in der Traditionellen Chinesischen Medizin) und Ägypten zur Therapie eingesetzt, im Mittelalter waren sie in vielen Klöstern als Heilmittel in Gebrauch. Auch bei „Ötzi“ wurden Heilpilze gefunden.

 

Die sogenannten Vitalpilze besitzen ein bemerkenswertes Spektrum an Wirkstoffen. Sie besitzen nachweisbare und inzwischen recht gut erforschte Wirkstoffe, die einen wertvollen Beitrag zur Gesunderhaltung und zur Behandlung von Erkrankungen leisten.Sie haben einen normalisierenden Effekt auf Abweichungen, erhöhen die Widerstandskraft, stärken Unterfunktionen und dämpfen Überfunktionen, regulieren Hormonsysteme und das Immunsystem. Sie können aber auch antivirale, antibakterielle oder auch antimykotische (gegen krankmachende Pilze) Wirkung haben.

 

Mit einer Mykotherapie können viele Krankheiten von Tieren unterstützend behandelt werden. Vitalpilze werden bei Tumorerkrankungen, parasitärem Befall, Leishmaniose, Borreliose, chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD), Allergien und Entzündungen, Gefäßerkrankungen, Bauchspeicheldrüsenerkrankungen, Verdauungsstörungen, Nervenerkrankungen und Angstprobleme eingesetzt. Auch bei bakteriellen, fungiziden und viralen Infektionen sowie vielen anderen Befunden leistet die Mykotherapie eine wirkungsvolle Unterstützung.

 

Da jeder Pilz eine Vielzahl von Wirkstoffen enthält und die Pilze entgiftend wirken, sollte die Auswahl der Heilpilze nach genauer Diagnose durch einen erfahrenen Therapeuten erfolgen, da viele Wechselwirkungen zu beachten sind. Sonst kann es schnell zu Erstreaktionen und unerwünschten Nebenwirkungen kommen.

 

Heilpilze lassen sich auch sehr gut mit anderen Therapiemethoden kombinieren.

 

 

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